Sprühkork im Camper [Tipps] » Anleitung, Kosten & Erfahrungen mit Korkdämmung beim Camper Ausbau

von Elisa | take an adVANture

Sprühkork im Camper anbringen und den Camper natürlich mit Kork dämmen. Nachdem wir vor über 10 Jahren unseren ersten Camper mit synthetischem Material gedämmt und auch einige Zeit darin gewohnt haben, habe ich mir für den Bulli eine andere Herangehensweise überlegt.

Dieser ganze Camper Ausbau sollte nämlich ein Öko-Upcycling-Projekt werden, mit natürlichen und / oder recycelten Materialien (mehr dazu findest du unter: T3 Camper Ausbau).

Durch meine frühere Arbeit als Architektin, vor allem aber durch meine Weiterbildung zur Baubiologin (IBN) habe ich eine große Leidenschaft für Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen entwickelt. Neben einer Hanfdämmung kam hier auch Kork zum Einsatz.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Korkplatten und Sprühkork im Camper verwenden kannst und welche Eigenschaften das Material so wohngesund und nachhaltig machen.

Elisa Model vom Camping Blog take an adVANture, sitzt mit dem Rücken zur Kamera vor alten Lehmhäusern, sie trägt eine blaue Jeans, ein schwarzes T-Shirt und einen braunen Hut.
Auch unterwegs suche ich Orte, die aus natürlichen Materialien bestehen oder bestanden.

Hinweis: Dieser Beitrag beinhaltete früher Tipps für eine Hanfdämmung. Die ganzen Infos dazu habe ich dir jetzt in einem eigenen Beitrag zusammengestellt: Hanfdämmung im Wohnmobil [Tipps] » Anleitung, Kosten & Erfahrungen aus dem Camper Ausbau

Hast du Fragen zu Kork und Sprühkork im Camper? Stelle sie am besten in einem Kommentar oder schreib mir gerne eine Email an elisa(at)takeanadVANture.com.

Korkdämmung im Camper: natürlicher und wohngesunder Camper Ausbau

Kork ist wärmedämmend und temperaturausgleichend.

Als alleinige, dünne Schicht an Wand und Dach ist er zwar nicht ausreichend, aber bei einer doppellagigen Dämmung (in Kombination mit einem anderen natürlichen Dämmmaterial) reduziert er die Taupunktbildung auf dem Blech – er minimiert Wärmebrücken.

Luftfeuchtigkeit (vom Kochen, Atmen, usw.), die eventuell durch die Naturfaserdämmung dringt, trifft nicht auf kaltes Blech (sondern auf feuchtigkeitsregulierenden und wasserdichten Kork) und kann dadurch nicht kondensieren.

Korkdämmung Camper mittels Spritzkork

➔ Alle baubiologischen Infos und ganz viel Wissenswertes rund um eine ökologische Dämmung (plus einen komplett nachhaltigen Camper Ausbau) findest du bald schon in einem ausführlichen Materialleitfaden als eBook.

Kork als Dämmstoff

Als (langsam) nachwachsender Rohstoff wird der Kork aus der Rinde der Korkeiche gewonnen, die dafür nach 20 – 25 Jahren Wachstum ca. alle 10 Jahre von Hand geschält wird.

Dieser Vorgang beschädigt den Baum nicht, sondern regt ihn zu Neuproduktion seiner Rinde an. Portugal ist dabei der Hauptexporteur von Kork, gefolgt von Spanien und Frankreich.

Die Korkeichenwälder sind immergrün und speichern jede Menge CO₂ (sogar mehr CO₂, als bei der Korkverarbeitung freigesetzt wird), sie tragen außerdem zum Erhalt der Biodiversität sowie zur Fruchtbarkeit und Instandhaltung der Böden bei.

Die Wälder werden nur extensiv bewirtschaftet, die Korkproduktion ist vor allem in Portugal ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Verarbeitung zum Dämmmaterial benötigt vergleichsweise wenig Energie.

Kork als Camperdämmung: Herstellung, Varianten und Verarbeitung

Kork ist ein reines Naturmaterial, das für verschiedene Einsatzzwecke weiterverarbeitet wird. Für die Dämmung im Camper kommt Kork als steife, dicke Platte (meist aus Backkork) oder flexible, dünne Rolle (vor allem aus Presskork) oder gesprüht (als Sprühkork) in Frage.

Detaillierte Aufnahme von Sprühkork im Camper

Korkplatten sind mit Wasserdampf gebackenes Korkgranulat, das sich in der Hitze ausdehnt (expandiert) und durch die materialeigenen Harze zusammengehalten wird.

Rollenkork ist dünn und biegsam. Die Korkrinde wird dafür zu feinem Korkgranulat gemahlen und mit Bindemittel gemischt (oft synthetisch in Form von Polyurethanharz (PU)). Anschließend wird die Masse zur gewünschten Dicke gewalzt.

Sprühkork ist eine in Frankreich relativ bekannte Lösung für Korkdämmung. Zum Grundmaterial kommen noch Verdickungs- und Bindemittel und ggf. ein natürlicher mineralischer Füllstoff (Zellulose) hinzu.

Eigenschaften von Korkdämmung

Kork für den Camper Ausbau vereint gleich mehrere positive Eigenschaften. Durch das natürliche Suberin ist Kork wasserabweisend und neben der Wärmedämmung gibt’s eine gute Schalldämmung on top.

An Wand und Dach angebrachter Kork wirkt schalldämmend und schwingungsentkoppelnd, womit Vibrationen der Karosserie vermieden / vermindert werden. Auf eine Antidröhnung des Blechs (z. B. mit Alubutyl) kann man dadurch ggf. verzichten.

  • Nutzung im Camper: Dämmkorkplatte, Rollenkork, Sprühkork
  • Baustoffklasse: B1 (schwer entflammbar) und B2 (normal entflammbar) – je nach Ausführung
  • Wärmeleitfähigkeit: ca. 0,036 bis 0,048 W/mK
  • Rohdichte: ungefähr 110 bis 220 kg/m3

Kork ist druckbelastbar, feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv. Er kann kurzfristig Feuchtigkeit puffern und wieder abgeben, somit sorgt er feuchteausgleichend für ein gutes Raumklima.

Hinzu kommt, dass Kork widerstandsfähig gegen Schimmel und Schädlinge ist.


Kennst du schon meinen Artikel zum nachhaltigen Camper Ausbau? Darin teile ich 12 Tipps für einen wohngesunden und ökologischen Van mit dir.


Kosten, Werkzeuge und Materialien für die Korkdämmung im Camper

Diese Einkaufsliste zeigt dir stichpunktartig, was wir für Korkdämmung im VW T3 Camper mit Hochdach benötigt haben.

Ähnliche oder gleiche Materialien sowie Werkzeuge habe ich dir, wenn möglich, verlinkt. Die Preise beziehen sich auf den Zeitpunkt unseres Kaufs und stimmen evtl. nicht mehr mit den aktuellen überein, sie sind daher nur eine grobe Orientierung.

Für die Korkdämmung im Camper haben wir folgende Materialien verwendet:

  • Sprühkork (4 Eimer je 12 kg, insg. 612 €)
  • Dämmkorkplatten (1 cm dick, 10 Platten aufgrund Mindestabnahme, 54 €)
  • Kreppband und Abdeckfolie (zum Schutz der nicht zu dämmenden Bereiche)

Benötigte Werkzeuge:

Wie viel kostet Sprühkork im Camper? Der Sprühkork ist mit über 600 € recht teuer, zusammen mit den Korkplatten am Boden und den benötigten Werkzeugen kostete die gesamte Korkdämmung rund 700 €.

Korkdämmmatten findest du evtl. via Kleinanzeigen oder als Restposten im örtlichen Naturbaustoffhandel.

Für Österreich gibt’s die Reste-Börse-Baustoffe, in der Schweiz use again. Die deutsche Plattform Restado ist für gewerbliche Käufer:innen, aber auch für private Verkäufer:innen.

Alle Werkzeuge für den Einbau findest du im nächsten Baumarkt oder du leihst sie dir, wie wir auch, im Freundschafts- oder Verwandtschaftskreis aus – somit kannst du noch ein paar Euro für die Reisekasse sparen.

Anleitung Sprühkork im Camper anbringen: So geht’s!

Der Sprühkork für den Camper besteht aus kleinen Korkpartikeln, die – je nach Hersteller – aus Restprodukten gewonnen, die bei der Herstellung von Korken aus französischen Wäldern anfallen.

Es kommen noch Verdickungs- und Bindemittel und ggf. ein natürlicher mineralischer Füllstoff (Zellulose) hinzu. Diese Kombination macht das Material lösemittelfrei, vegan und theoretisch sogar biologisch abbaubar.

Sobald Sprühkork trocken (in Papiersäcken) angeliefert wird, kann auf Fungizide und Biozide verzichtet werden, die normalerweise der Konservierung von Flüssigformen dienen.

Durch die Zugabe von natürlichen Farbpigmenten kann die Oberflächengestaltung verändert werden, ohne Farbpigmente weist die Korkdämmung dieses typische Beige auf.

➔ Bestellt habe ich den Sprühkork für den Camper bei Seacork in Frankreich

Sprühkork Camper, angeliefertes Material in Eimern

ⓘ Als ich damals auf Sprühkork als Camperdämmung gestoßen bin und ein bisschen recherchiert habe, habe ich keinen Anbieter im deutschsprachigen Raum gefunden. In Frankreich jedoch war diese Art der Korkdämmung gar nicht so ungewöhnlich.

Mittlerweile gibt es auch Anbieter bei uns, die Sprühkork aus Frankreich vertreiben. Meist ist das sogar Trockenmaterial in Papiersäcken verpackt, was Gewicht, CO₂ und Konservierungsmittel spart.

Wichtig ist, dass der Sprühkork nur für den Innenraum zugelassen ist.

Schritt 1: Oberflächen reinigen und abkleben

Im ersten Schritt habe ich den Innenraum vom Camper vorbereitet. Die Oberflächen wurden gründlich gereinigt und die Bereiche, die nicht mit dem Sprühkork gedämmt werden sollten, sorgfältig (!) abgeklebt.

Innenraum vom Camper wird für die Behandlung mit Sprühkork vorbereitet, Person klebt Flächen ab.

Ich empfehle dir hier, wirklich extrem sauber und gewissenhaft vorzugehen!

Überlege dir genau, welche Oberflächen du dämmen möchtest und welche nicht. Soll der Sprühkork im Camper an einigen Stellen sichtbar sein? Wo kommt die Innenverkleidung bzw. eine weitere Dämmebene darüber?

Schritt 2: Sprühkork Camper mixen

Jetzt kommt es darauf an, wie dein Sprühkork angeliefert wurde. In unserem Fall war das Material bereits fertig gemixt, aber in den Eimern in einem dünnen Plastikbeutel verpackt. Dennoch sollte es mit einem Rührstab nochmal ordentlich durchgemengt werden.

Wenn dein Sprühkork bei dir als Trockenprodukt ankommt (was ich dir empfehlen möchte), musst du noch Wasser nach Anleitung zugeben.

Sobald du den Sprühkork gemixt hast, schlüpfst du in Schutzkleidung, schnappst dir eine Trichterpistole* mit mind. 6 mm Düsenöffnung und einen Kompressor mit mind. 4 bar.

Zum Schutz von Kleidung und Haaren und vor dem evtl. Einatmen von kleinen Partikeln sollte ein Schutzanzug und Mundschutz getragen werden.

Schritt 3: Sprühkork Camper aufbringen

Du musst die Trichterpistole* mit dem Kompressor verbinden. Danach füllst du den Sprühkork in den Trichter (das klappt am besten zu zweit) und sprühst in kreisenden Bewegungen das Material auf das Blech.

Der Sprühkork wird mind. zweilagig aufgebracht, wobei die erste Schicht bereits getrocknet sein sollte. Bestenfalls liegen zwischen dem Sprühen von Schicht 1 und Schicht 2 mind. 24 Stunden Trocknungszeit. Die Dicke der Sprühkork-Dämmung beträgt am Ende ca. 2 – 3 mm.

Folgende Tipps aus eigener Erfahrung: Der Druck vom Kompressor muss ausreichend groß sein und 4 bar an (!) der Trichterpistole betragen. Der Abstand zwischen Trichterpistole und zu besprühender Fläche sollte mit mind. 40 cm nicht zu gering sein.

Sprühkork im Camper: Innenraum großflächig mit Kork gedämmt
Nahaufnahme Sprühkork-Oberfläche in Camper.

Das ganze Prozedere war doch etwas aufwändiger als gedacht. Die Trichterpistole ist gefüllt recht schwer und unhandlich, wobei es wichtig ist, den Trichter nicht zu voll zu machen.

Zwar können Rundungen und Hohlräume ziemlich gut gedämmt werden, aber alle versteckten Ecken ließen sich nicht erreichen. Und zwischendurch war es eine ziemliche Sauerei, was aber wahrscheinlich an dem zu niedrigen Druck direkt an der Düse der Trichterpistole lag.

Weitere Möglichkeiten für eine Korkdämmung im Camper

Rollenkork und Dämmkork sind weitere Varianten aus Kork, um deinen Camper nachhaltig zu dämmen. Zum Einsatz kommen sie ebenfalls an den Wänden, an Dach und Boden. Achte dabei auf möglichst natürliche Inhaltsstoffe.

Der Dämmkork sollte z. B. unbehandelt und ohne Bindemittel auskommen, beim Rollenkork (oder auch Presskork) sollte nur das korkeigene, natürliche Bindemittel Suberin genutzt werden. Letzteres ist aber sehr selten, stattdessen wird oft Polyurethanharz (PU) verwendet.

Korkdämmung im Camper: Wände und Dach

Statt dem Sprühkork hast du die Möglichkeit, die Wände und das Dach mit Rollenkork zu bekleben. Klassischer Dämmkork eignet sich aufgrund der Steifigkeit und Bröseligkeit des Materials leider nicht.

Rollenkork muss an Wand und Decke mit einem Kleber angebracht werden, was meist nur mit nicht-ökologischem Kontaktkleber funktioniert, wobei es immerhin lösemittelfreien Korkkontaktklebstoff gibt.

Ob Universalkleber auf Naturharz- und / oder Naturlatexbasis ebenso geeignet sind, weiß ich leider nicht genau, da sie einen gering sauffähigen Untergrund voraussetzen.

Rollenkork ist recht flexibel, du kannst damit Rundungen problemlos dämmen. Du schneidest das Material zurecht, bringst den Kleber auf den Kork und auf die zu beklebende Oberfläche auf und anschließend alles zueinander.

Korkdämmung Camper: Boden

Den Boden haben wir mit 1 cm dicken Dämmkorkplatten gedämmt, die wir auf die bereits vorhandene Siebdruckplatte gelegt (nicht geklebt) haben. Es folgt ein Linoleumbelag, den wir günstig als Restposten ergattert haben.

Die Siebdruckplatte ließ sich nicht mehr gut ausbauen, sonst hätten wir die Reihenfolge der Korkdämmung (also erst Korkplatten, dann die Siebdruckplatte) verändert.

Alternativ kannst du Korkplatten auch direkt als Bodenverlag verlegen (als Parkett – unbehandelt oder anschließend mit Naturöl behandelt) und vereinst damit 2 Funktionen.

Korkplatten auf Boden in VW T3.

Das Blech oberhalb des Motors (beim VW T3 befindet sich der Motor im Heck) haben wir mit Sprühkork gedämmt und Dämmkork belegt. Im Nachhinein würde ich lieber dünne Korkabschnitte in die Sicken legen und darauf nochmal weitere Dämmkorkplatten flächig packen.

Auch würde ich zukünftig auf dickere Dämmkorkplatten zurückgreifen, wenn es die Stehhöhe zulässt.

Die Korkdämmung am Boden musst du nicht verkleben, da unter normalen Umständen die anschließend aufgebrachte Bodenplatte im Camper an der Karosserie befestigt wird. Die eingebauten Camper Möbel erzeugen zusätzlichen Druck.

Und fertig ist die gesamte Korkdämmung im Camper. Im nächsten Arbeitsschritt haben wir dann die Hanfdämmung angebracht.

Daraufhin folgte die Innenverkleidung, die so hergestellt und befestigt wurde, dass eine ausreichende Belüftung der kompletten Dämmebene möglich ist und Feuchtigkeit abtransportiert werden kann.

Camper mit Kork dämmen: Fazit

Das Raumklima im Bulli ist in der Kombination mit der Hanfdämmung wunderbar.

Der Kork für den Camper Ausbau war als Sprühkork zwar ziemlich teuer, dennoch bin ich um diese zweite Lage sehr froh, da wir ganzjährig und auch zwischendurch mal im Schnee unterwegs sind. Die Alternative mit ähnlicher Wirkung wäre verklebter Rollenkork.

Sprühkork ist im Grunde keine Klebung, sondern eine elastische Beschichtung, die keinen saugfähigen Untergrund braucht wie z. B. Naturkleber (der am Blech nicht / nur eingeschränkt eingesetzt werden kann).

Vanlife VW T3 Bulli

Möchtest du jedoch zu 100 % sicher gehen, dann solltest du auf Rollen- oder Sprühkork im Camper verzichten und Naturfaserdämmung mechanisch / klemmend befestigen.

So hältst du es so einfach wie möglich. Baubiologisch wäre das die perfekte Lösung, da du somit auf Kleber und Bindemittel verzichtest.

Die Camper Dämmung ist kein Hexenwerk – du musst nur eine Entscheidung fällen: vermeintlich klassisch (also z. B. mit ArmaFlex) oder natürlich. Ausreichend belüftet sollte die Dämmebene in beiden Fällen sein, damit Feuchtigkeit sich nicht stauen kann.


Du möchtest deinen Camper / dein Wohnmobil / dein Expeditionsmobil möglichst wohngesund und nachhaltig ausbauen? Du weißt aber nicht, wie und wo du anfangen sollst?

Dann buche doch einfach eine baubiologische Beratung bei mir, wo wir uns dein Projekt gemeinsam anschauen.


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Weitere nachhaltige Alternativen findest du unter Empfehlungen fürs Öko-Camping und alternative Wohnen.


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Alles Liebe

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6 Kommentare

Avatar
Irene 7. Juli 2023 - 08:57

Liebe Elisa,
danke für diesen Artikel!
Eine Frage habe ich dazu. Du schreibst, wenn man eher in den warmen Monaten reisen will, würde es reichen, nur mit Hanf zu dämmen.
Wie würde ich denn dann das Metall des Vans behandeln damit es geschützt ist? Gar nicht?
Sammelt sich dann nicht die Feuchtigkeit hinter der Dämmung und es entsteht Rost?
Liebe Grüße, Irene
Würde sich dann

Antworten
Elisa | take an adVANture
Elisa | take an adVANture 10. Juli 2023 - 11:04

Hallo liebe Irene, ich danke dir. :)

Die Feuchtigkeit am Blech sammelt sich vor allem dann, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft (was ja vor allem im Winter passiert – die warme Luft innen kann viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen (durchs Atmen, Schwitzen, Kochen) und trifft auf ein durch die kalten Außentemperaturen abgekühltes Blech und kondensiert.

Die Hanfdämmung bildet bereits einen hervorragenden Schutz. Die Korkoberfläche ist eine weitere Ergänzung, damit möglichst keine feuchte, warme Luft auf kaltes Blech trifft. Vorbeugend sollte eh immer ausreichend und richtig gelüftet werden, was sehr oft vergessen wird. Bestenfalls ist es auch so, dass die Hanfdämmung hinterlüftet ist (durch Abstand und Lüftungsöffnungen in der Innenverkleidung).

Ich hoffe, das hilft dir bereits weiter.

Lieben Gruß
Elisa

Antworten
Avatar
Irene 1. November 2023 - 10:13

Liebe Elisa,
vielen Dank für Deine Antwort!
Dann machen wir dasm it Kork, das fühlt sich besser an. Der Camper ist jetzt – endlich – gefunden, ein Fiat Ducato!
Liebe Grüße, Irene

Antworten
Elisa | take an adVANture
Elisa | take an adVANture 7. November 2023 - 14:09

Liebe Irene, das klingt wunderbar! :) Herzlichen Glückwunsch – ich wünsche euch viel Freude beim Ausbau.

Antworten
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Nicole Knop 11. Januar 2024 - 00:37

Hallo Elisa,
ich bin begeistert von deiner Seite. Ich isoliere mein schon fertig gekauftes Wohnmobil und bin bei Recherchen über Hanf auf deinen Artikel gestoßen. Hanf wird neben wolle definitiv verbaut. Ich habe nun aber gehört, das Kork schimmeln soll. Ist das korrekt? Ich würde gerne auch die Teile der Innenraumverkleidung, die ich nicht abmontieren kann mit Rollkork und dann Hanf und Wollfilz isolieren. Muss ich mir bzgl Schimmel sorgen machen. Wie sind deine Erfahrungen?
Liebe Grüße, Nicole

Antworten
Elisa | take an adVANture
Elisa | take an adVANture 15. Januar 2024 - 11:25

Liebe Nicole, vielen Dank für deinen schönen Kommentar! :) Das freut mich.

Kork ist schimmelresistent, es sollte also keine Probleme geben. Ganz wichtig – egal bei welcher Dämmart – ist es, dass eventuell entstehende Feuchtigkeit abtransportiert werden kann, z. B. mittels Hinterlüftung. Bei uns funktioniert die im Blogartikel beschriebene Lösung bisher perfekt.

Melde dich gerne, wenn du noch weitere Fragen hast. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei deinem Projekt.

Lieben Gruß
Elisa

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