Camping Buch & Reiseliteratur: Diese Bücher sorgen für Fernweh und die Lust aufs Vanlife oder lassen dich das Leben spüren. Der Fokus liegt auf Roadtrip und Camping. Es geht weniger um klassische Tipps (aber auch), viel mehr um (Reise-) Geschichten, die erzählt werden wollten.
Und das mal mehr, mal weniger tiefgründig; mal mehr, mal weniger real – aber immer irgendwie die Neugier aufs Reisen und vielleicht auch (fast schon philosophisch betrachtet) aufs eigene Sein weckend.
Diese Liste ist ein Prozess, das heißt, es kommen immer wieder neue Buchempfehlungen dazu. Schreib mir dein liebstes Camping Buch gerne in die Kommentare oder erzähle mir via Email an elisa(at)takeanadVANture.com davon!
Inhaltsverzeichnis
Camping Buch: 18 Tipps für Vanlife, Reise & Roadtrip
Ich bin ein Bücherwurm und Bücher sind mein beinahe wertvollster Besitz. Deshalb war auch klar, dass wir jeweils ein Bücherregal im Camper eingebaut haben, um möglichst viele dieser Schätze mitnehmen zu können.
Die folgenden Buchempfehlungen habe ich entweder bereits selbst gelesen oder sie stehen auf meiner (sehr, sehr langen) Lesewunschliste.
Diese Liste hilft dir außerdem dabei, das richtige Vanlife Buch für dich zu finden (z. B. als Bildband, Roman, Reisebericht, Klassiker, DIY etc.).

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Noch besser ist es aber, wenn du direkt bei deinem Buchladen ums Eck vorbeischaust. Via medimops* findest du manche Bücher günstiger gebraucht, um Ressourcen zu sparen.
Psssst: So ein Camping Buch eignet sich übrigens auch hervorragend als schönes Camping Geschenk.
„Roadtrip – eine Liebesgeschichte“ von Jennifer und Peter Glas
Jennifer und Peter kannten sich gerade einmal vier Monate, als sie in einen Unimog zogen und auf Reisen gen Osten gingen. Entlang des Hippie-Trails, bis nach Wladiwostok und zurück, 30 Monate lang.
„Weil es keinen Grund gibt, es nicht zu tun.“ Bereits dieser Satz aus dem Prolog entlockt mir ganz viel Kopfnicken. Und noch mehr davon die vielen Reisegeschichten aus Ländern, die ich mittlerweile selbst bereist habe (oder demnächst hoffentlich bereisen werde).
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„Marianengraben“ von Jasmin Schreiber
Dieser Roman geht in die Tiefe – vielleicht wirklich so tief wie der Marianengraben ist. Paula und Helmut lernen sich nachts auf einem Friedhof kennen, während Paula um ihren viel zu früh verstorbenen Bruder trauert und Helmut heimlich die Urne einer verstorbenen Freundin ausbuddelt.
Im Laufe der Geschichte gehen beide zusammen auf einen Roadtrip in Helmuts altem Wohnmobil. Jeder erlebte Moment bringt sie zu sich selbst zurück und entschlüsselt Geschehnisse in der Vergangenheit, die die Gegenwart beeinflussten.
Dieses Buch ist eine sehr große Empfehlung meinerseits.
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„Happiness is homemade: dein Reisebegleiter ins Glück“ von Kerstin Bürk
Kerstins Bachelor-Arbeit im Architekturstudium war der Ausbau eines winzigen Piaggio Porter als Campingbus, mit dem Fokus aufs mobile Wohnen auf engstem Raum.
Die anschließende zweijährige Reise hat sie kreativ in dieses Buch verpackt, wobei du in diesem Camping Buch nicht nur Reisegeschichten findest, sondern DIY – Inspirationen, die glücklich machen. Ganz getreu dem Motto: Happiness is homemade.
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„Ein Zimmer, Küche, Bart“ von Oliver Kneip
Oder auch: „Die Kunst des stilvollen Verwahrlosens in fünf Jahren Vollzeit-Vanlife.“ Spätestens, wenn man lange genug darin lebt, kennt man all die Höhen und Tiefen von diesem oft idealisierten Leben im Camper.
Oliver Kneip erzählt hier sehr sympathisch davon und man fühlt sich beim Lesen wie beim angeregten Plausch mit den Leuten aus dem Fahrzeug nebenan.
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„On the Road: Die Urfassung“ von Jack Kerouac
Vielleicht könnte man dieses Werk als eine Art Manifest des Roadtrips bezeichnen. Jack Kerouac erzählt in diesem Roman autobiografisch von seinen wilden Jahren, die ihn durch ganz Nordamerika führten – mal in geklauten Autos, mal trampend, mal auf Güterzüge springend.
Er übt hier auch Kritik an der amerikanischen Gesellschaft, die die schöpferische Kreativität und Individualität einschränkt. Die Taten und Begebenheiten erscheinen wie eine Befreiung unsichtbarer Fesseln, auferlegt durch Zwänge und vermeintliche Gepflogenheiten der Gegenwart.
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„VANtastic World“ von Frieda Maelle und Sebastian Schubbe
Frieda und Sebastian habe ich bei einem kleinen, nachhaltigen Festival im Norden von Deutschland kennengelernt. Die beiden sind Fotograf:innen und waren mehrere Jahre in einem alten Malteser-Mercedes unterwegs.
Von dieser Reise durch fantastische Gegenden – z. B. verbrachten sie mehrere Wochen in Ladakh im indischen Himalaya oder reisten mit einer vor Ort gekauften Honda plus Zelt über einen Monat durch den Norden von Pakistan – haben sie viele bildgewaltige Geschichten mitgebracht.
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„Our Tiny Camping Club“ von Gretas Freunde
Diese hübsche Kombi aus Wort und Bild weckt die Sehnsucht nach dem Draußensein. Und es ist ja auch so: Es gibt keinen schöneren Ort als diesen.
Dieses Buch ist „eine kunterbunte Ode ans Campen mit Kindern“ und wurde klimaneutral auf Recyclingpapier in Deutschland gedruckt. Du findest hier nicht nur schöne Geschichten, sondern auch Rezepte und ganz viele Tipps.
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„Alzheimer. Arschloch. Algarve.“ von Oliver Kneip
Ein Roadtrip der besonderen Art. Viele Familien sind von Alzheimer betroffen und struggeln nicht nur mit einem Alltag, der sich komplett verändert, sondern auch mit einer Tabuisierung diese Krankheit betreffend, die zu einer gewissen Isolation führt.
In diesem Buch geht Oliver Kneip mit seinen pflegebedürftigen Eltern auf eine (un)vergessliche Reise nach Portugal. Er erzählt damit nicht nur die Geschichte einer einmaligen Familienzeit, sondern möchte Alzheimer auch enttabuisieren.
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„Löwenherzen“ von Gesa Neitzel
Gesa und Frank haben sich während Gesas Ausbildung zum Safari-Guide kennen- und lieben gelernt. Die Autorin vom Spiegel-Bestseller ‚Frühstück mit Elefanten‘ begibt sich mit ihrem Freund (und jetzigen Ehemann) in diesem Buch auf einen Roadtrip durchs südliche Afrika.
Unterwegs im klapprigen Landrover mit Dachzelt durchqueren sie die Weiten des afrikanischen Kontinents und erzählen dabei wortstark von Begegnungen mit Flusspferden und Wüstenlöwen, von Lagerfeuern und Kanufahrten, von Einheimischen und deren Leben.
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„Sonne, Meer und lange Ohren“ von Lotta Lubkoll
Wie wäre es denn mal mit einem Esel als Mitfahrer? Jonny und Lotta sind wohl eins der ungewöhnlichsten Reisegespanne. Nach dem Tod ihres Papas erfüllt sich Lotta einen langgehegten Traum, denn: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Irgendwann gibt es nämlich kein „Später“ mehr.
Der Esel Jonny wird zu ihrem besten Freund und reist auch im selbst ausgebauten Bus mit. Damit machen sich beide auf den Weg nach Portugal, um dem deutschen, kalten Winter zu entkommen. Was wie eine Fiktion klingt, ist Realität: Vanlife mit Esel.
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„Im VW Bus um die Erde“ von Sigrid und Wil Tondok
Dieses Buch ist eins der ersten Bücher von und für Überlandreisende, mit Reiseberichten und konkreten Handlungsempfehlungen. Es erschien erstmals Ende der 70er Jahre, die letzte Auflage dann 2000.
Das ist für alle, die von Erlebnissen lesen möchten, als das Reisen noch analog und abenteuerlicher war.
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„Hit The Road: Vans, Nomads and Roadside Adventures“ vom gestalten Verlag
Wenn du dir dein Fernweh (oder in dem Fall sowas wie Van-Weh) durch Bilder erzeugen lassen möchtest, dann habe ich einen Camping Buch Tipp für dich.
Der gestalten Verlag hat wunderschöne Fotos vom Camping und Vanlife zusammengetragen, mit Geschichten von Menschen, die dieses Leben auf der Straße genussvoll zelebrieren. Hier findest du auch ein paar Ideen für deinen alternativen Camper Ausbau.
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„Hej Midsommar“ von Franziska und Marius Schatz
Franziska und Marius Schatz sind die Gründer:innen von Roadtyping. Wunderschön illustriert nehmen sie dich in diesem Buch mit zu einem Familien-Roadtrip durch Skandinavien.
Reisegeschichten, Tipps zum Camping und hübsch gestaltete Karten lassen das Draußenherz höher schlagen. Es geht durch Wälder, vorbei an Fjorden und bis zum Nordkap.
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„Tschick“ von Wolfgang Herrndorf
‚Tschick‘ ist ein Jugendroman über die abenteuerliche Reise zweier Jungs (Maik und Tschick) aus Berlin in einem geklauten Lada. Auf dem Weg in Richtung Walachei – dem Ziel, ohne zu wissen, wo es überhaupt ist – erleben sie die wildesten Geschichten in der deutschen Provinz.
„Wenn man Nachrichten guckte: Der Mensch ist schlecht. Wenn man Spiegel TV guckte: Der Mensch ist schlecht. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.“
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„AUSREISSER: Abenteuer Panamericana. In zwei Jahren von Alaska nach Feuerland“ von Michaela Schmitt
Michaela und ihre Familie wurden einem breiten Publikum durch die Terra X Doku „Abenteuer Freiheit“ bekannt, wo sie sich auf dem Landweg Richtung Indien begeben haben.
Dieses Buch handelt aber von ihrer ersten langen Reise auf der Panamericana. Der echte und authentische Reisebericht führt die Familie, die dreiköpfig gestartet und bald schon zu viert ist, zu den schönsten Zielen entlang dieser legendären Route.
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„Hoch. Hinaus.“ von Margot Flügel-Anhalt
Mit fast 70 Jahren begibt sich Margot auf einen Roadtrip zur höchstgelegenen Straße der Welt, dem Karakorum-Highway. Ihr Sehnsuchtsziel: der sagenhaft schöne Himalaya-Bergriese Nanga Parbat. Sie reist allein in einem alten Lada Niva.
Alter kennt keine Grenzen und schon gar nicht die, wo es darum geht, sich Träume zu erfüllen. Dieser Reisebericht weckt das Fernweh fürs Dach der Welt und erzählt von den Widrigkeiten einer Überlandreise.
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„Sechs Jahre Weltumrundung“ von Sabine Hoppe und Thomas Rahn
Im Lkw-Oldtimer durch 54 Länder. Genau darum geht’s in diesem Camping Buch fürs Fernweh. Es geht einmal durch Asien, dann auf die legendäre Panamericana von Kanada bis Feuerland und einmal auch über den afrikanischen Kontinent.
In 6 Jahren passiert sogar in einem klassischen Alltag viel – auf solchen Reisen dann noch viel, viel mehr.
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„Irgendwann erwischt’s dich dann! Wenn Fernreisen zum Abenteuer werden …“ von Klaus Därr
Klaus und Erika Därr sind Urgesteine der deutschen Überlandszene, sie sind außerdem auch Mitbegründer des Reise Know-How Verlags. In diesem Buch hat Klaus all ihre Reisen und Erfahrungen aus fast 50 Jahren zusammengefasst.
„… und, nix passiert?“ Natürlich ist in all der Zeit viel passiert und die Antwort auf diese ihnen häufig gestellte Frage findet man in diesem Buch.
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Reiseliteratur kritisch betrachtet
Mir ist es bei Reiseliteratur wichtig, dass die Autor:innen keine Stereotype reproduzieren oder gar rassistische Äußerungen über Menschen und andere Kulturen machen.
Denn leider ist es viel zu oft so, dass der eurozentrische Blickwinkel, also die Perspektive, die Europa oder die westliche Welt als Zentrum des Geschehens und als kulturell, politisch oder wirtschaftlich überlegen betrachtet, auch literarisch vorherrscht.

Einige Reisende suchen sogar danach, sich in ihren Vorurteilen bestätigt zu sehen. Reiseliteratur ist m. M. n. ebenso kritisch zu betrachten, wenn sie postkoloniales Denken als Grundlage hat und kulturelle Besonderheiten zur finanziellen Gewinnerhöhung vermarktet.
Ich habe noch nicht jedes hier vorgestellte Camping Buch gelesen und freue mich daher über dein Feedback, falls eins dieser Bücher den genannten Kriterien nicht entspricht. Ich freue mich außerdem über Tipps für mehr Diversität im Bereich der Campingliteratur!
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Weitere nachhaltige Alternativen findest du unter Empfehlungen fürs Öko-Camping und alternative Wohnen.
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